Ein Weihnachtsmärchen wird lebendig



Am vergangenen Wochenende verwandelte sich die Reithalle, an 2 Aufführungen des Reit- und Fahrverein Schwabmünchen in eine märchenhafte Kulisse. Unter dem Titel „Der Kristall der Liebe“ präsentierten ca. 100 Reitschülerinnen und Voltigierer eine liebevoll selbst inszenierte Weihnachtsgeschichte, die pro Vorstellung 330 Besucher anlockte. Die Geschichte wurde von Karin Haussmann und Birgit Müßig selbst passend zu den einzelnen Darbietungen geschrieben. Selbst der 1. Bürgermeister Lorenz Müller ließ sich diese Show nicht entgehen, begrüßte die Zuschauer und lobte die tolle Arbeit der vielen Darsteller und natürlich Helfer.

„Hoch oben in den Nebelbergen bewacht der uralte Drache Vargan (Melanie Appel) einen Kristall von unermesslicher Macht – den Kristall der Gefühle. Einst leuchtete er in allen
Farben der Liebe, Freude und Hoffnung. Doch Zorn, Angst und Groll hatten ihn verdunkelt, und Vargan sog diese dunkle Energie gierig auf. An seiner Seite wirkte die finstere Hexe Mirgatha (Bettina Pelz), die den Kristall nutzte, um die Welt in Traurigkeit zu hüllen – selbst die Weihnachtsbäume verdorrten unter ihrem Zauber. Die Menschen bereiteten sich auf Weihnachten vor (8er Quadrille unter der Leitung von Dominique Schuster)
Doch nicht alle hatten ihr Herz verloren. Ein mutiges Kind namens Bella (Sophia Schneider) spürte, dass etwas nicht stimmte. Entschlossen machte sie sich auf den Weg, die Freude der Menschen zurückzubringen. Sie fand Hilfe bei den Bewohnern des Waldes Breitensportgruppen unter der Leitung von Ariane Gistl), die sie zu den Elfen (Voltigiergruppen mit einer Tanzeinlage unter der Leitung von Tanja Schweiger) führten. Dort erfuhr Bella, dass sie vier magische Wesen – einen knurrigen Tannenzwerg (Lena Müßig) einen humpelnden Wassergeist (Alexa Schuster), einen stotternden Windgeist (Mirijam Weh) und einen alten Schneelöwen (Felix Haußmann) – zusammentrommeln musste, um den Kristall zu retten. Auch die Meermädchen eine Steckenpferd Quadrille unter der Leitung von Silvia Rucht und Katja Heiß, halfen Bella bei der Rettung des Kristalls.
Mit Mut, Freundschaft und der Unterstützung der magischen Wesen gelang es Bella, den Kristall aus Vargans Klauen zu befreien. Gemeinsam reinigten sie ihn mit himmlischem Polarstaub, den sie von den Polarlichtern (Voltigierer unter der Leitung von Susanne Simmet) bekam und langsam begann das Licht der Liebe und Freude wieder zu leuchten. Bella brachte den Kristall zurück zu den Menschen, und auf dem alten Weihnachtsmarkt erblühte die Welt erneut in Lichterglanz, Lachen und Herzenswärme.
Weihnachten erinnerte daran, dass nicht Geschenke, sondern Gemeinschaft, Mitgefühl und Hoffnung das wahre Wunder sind – und dass selbst ein kleines Herz Großes bewirken kann.“
Untermalt wurde die Geschichte mit Live Gesang von Michael Schmid und Kathrin Peschl und erzählt wurde sie von Inka Kindler. Besonders viel Applaus erhielt die dreizehnjährige Sophia Schneider, die als Hauptfigur „Bella“ mit ihrem Gesang das Publikum verzauberte. Das begeisterte Publikum feierte die gelungenen Aufführungen mit langanhaltendem Applaus und dankte mit stehenden Ovationen.
Vor der Aufführung, in der Pause und danach verwöhnte das Küchenteam des Vereins die Zuschauer mit Leberkäsesemmeln, Schupfnudeln, Suppe und selbstverständlich Punsch und Glühwein.

